Der Master in Management der ESCP Business School ist im aktuellen Hochschulranking vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in allen Kategorien in der Spitzengruppe gelistet. Bewertet wurden u.a. die allgemeine Studiensituation, das Lehrangebot, Studienorganisation und Betreuung sowie Auslandsaufenthalt und Wissenschaftsbezug. Das CHE hat in diesem Jahr erstmalig auch die Studierenden der spezialisierten Masterprogramme der ESCP Business School in die Befragung mit einbezogen. Inzwischen können Studierende an der ESCP ihren Master of Science auch zu Nachhaltigkeitsthemen sowie im Bereich Digitalisierung oder Entrepreneurship absolvieren.
Bestnoten gab es vor allem für die internationale Ausrichtung des Lehrangebots. Der Mittelwert für fremdsprachige Module der ESCP Business School liegt bei 1,3 während der Mittelwert aller Hochschulen bei 1,9 liegt. Insgesamt schnitt die ESCP Business School bei der Unterstützung von Auslandsaufenthalten sehr gut ab, der Mittelwert ist im Vergleich mit dem Mittelwert aller Hochschulen um mindestens 0,4 Punkte besser.
Ebenfalls hervorragend abgeschnitten hat die ESCP Business School bei der Vernetzung der Studierenden. Die Studierenden bewerteten die Unterstützung seitens der Hochschule im Durchschnitt mit 1,4. Der Mittelwert aller Hochschulen liegt bei 2,1.
Im Kontext der aktuellen Situation durch die Corona-Pandemie freut sich Prof. Dr. Andreas Kaplan, dass es auch weiterhin gelingt, die international Studierenden gut zu vernetzen. Der ESCP Rektor ist sich sicher: „Die Hochschule der Zukunft wird noch mehr als bisher den Community-Gedanken fördern und Möglichkeiten für den Austausch und den wissenschaftlichen Diskurs bieten müssen.“
Betreuung und Wissenschaftsbezug
Bestnoten gab es auch in den Kategorien Betreuung durch die Lehrenden und Wissenschaftsbezug. In allen Bereichen liegt die ESCP Business School über dem Mittelwert aller Hochschulen. Besonders gut bewertet wurde das soziale Klima zwischen Studierenden und Lehrenden, die Vermittlung der Fähigkeit zur fachlichen Diskussion, Anregung zur eigenen kritischen Reflexion und Sachverhalten sowie die Einübung von wissenschaftlichem Denken insgesamt.
„Die Umfrageergebnisse bestätigen meinen Eindruck, dass es uns in unseren Masterprogrammen weiterhin gelingt, ein wissenschaftlich fundiertes Hochschulstudium mit einer starken Praxisorientierung zu verknüpfen“, stellt Prof. Dr.
Ulrich Pape, akademischer Leiter des Master in Management, fest und verweist zudem auf den internationalen Kontext, in dem sämtliche Studienprogramme der ESCP Business School angeboten werden.
Studium während der Corona Pandemie
Die Studierenden der ESCP Business School fühlten sich auch in der aktuellen Situation und den Auswirkungen der Corona Pandemie gut von der Hochschule unterstützt. 90 Prozent fanden den Umgang allgemein mit der Krisensituation gut bis sehr gut. „Ich war positiv überrascht, wie schnell und reibungslos die Lehrveranstaltungen digital abgehalten werden konnten“, kommentierte eine Studierende.
Die Semesterpause im Sommer 2020 hat die ESCP Business School zusätzlich genutzt, um die Hörsäle und Seminarräume mit neuer Konferenztechnik auszustatten. Der Unterricht kann nun parallel online und offline stattfinden. Bereits im Frühjahr wurde in eine sogenannte „Rapid MOOC“-Ausstattung investiert, um Vorlesungen vorab aufzeichnen zu können.
Gleichzeitig hatten die international Studierenden der ESCP im Sommer immer wieder den Wunsch geäußert, an den Campus kommen zu dürfen, um Mitstudierende zu treffen, gemeinsam zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Auf dieses Anliegen reagierte die Hochschule mit einem geänderten Unterrichts- und Lehrkonzept. Ein Teil der Kurse und Seminare fand im Herbst – unter Berücksichtigung der aktuellen Bestimmungen – vor Ort statt, ein Teil der Vorlesungen online. Interaktive Seminarformate wie Workshops oder Gruppenarbeiten sind hybrid, d.h. Studierende, die vor Ort an der Hochschule an den Kursen teilnehmen, interagieren online mit jenen Studierenden, die live über den Laptop von zu Hause dazu geschaltet sind. Inzwischen finden die Vorlesungen und Seminare aufgrund der politischen Vorgaben wieder rein online statt.
Nach Einschätzung von Andreas Kaplan wird es die Hochschule als reine Wissensvermittlerin zukünftig nicht mehr geben, der Community Spirit wird mehr und mehr in den Vordergrund rücken.
Das CHE- Ranking
Das Hochschulranking vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) ist nach eigenen Angaben mit rund 120.000 befragten Studierenden und mehr als 300 untersuchten Universitäten und Fachhochschulen das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. Weitere Informationen und Ergebnisse unter: https://ranking.zeit.de/
Campuses
Die ESCP Business School und sustainable natives eG, die Genossenschaft für nachhaltige Unternehmensberatung, vertiefen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Lehre, Career Development und Community Management. Die ESCP Business School profitiert dabei von der interdisziplinären Praxiserfahrung der Experten der sustainable natives im Kontext der nachhaltigen Transformation. Die Genossenschaft für nachhaltige Unternehmensberatung wird mit ihrer Kompetenzvielfalt und ihrem Praxis-Netzwerk vor allem zur weiteren Entwicklung praxisrelevanter Aspekte des Masterstudiengangs in Sustainability Entrepreneurship and Innovation beitragen. Ein erstes gemeinsames Projekt wurde bereits im Juli 2020 umgesetzt: Für die Abschluss-Pitches der diesjährigen „Sustainability Entrepreneurship and Innovation“-Projekte stellten die sustainable natives Mentoren und Mitglieder für die Pitch-Jury. Im zweiten Halbjahr 2020 soll gemeinsam ein neues Mentoring-Netzwerk für den Studiengang aufgebaut werden. Die Studierenden erhalten wertvolles Feedback auf ihre Praxisprojekte und bauen Kontakte zu nachhaltigen Gründern und Unternehmern auf. Des Weiteren ist der Aufbau eines Programmbeirats geplant.
„Als Business School arbeiten wir eng mit der Wirtschaft und mit Organisationen zusammen“, sagt Prof. Dr. Andreas Kaplan, Rektor der ESCP Business School Berlin. „Wir freuen uns, mit den sustainable natives nun renommierte Partner an der Seite zu haben, die ihre Expertise insbesondere in den auf die Praxis hin ausgerichteten Studieninhalten des Masters in Sustainability Entrepreneurship and Innovation einbringen.“
„Die nachhaltige Transformation ist eine große gesellschaftliche Aufgabe, die wir nur gemeinsam schaffen können. Deshalb bündeln wir als Zusammenschluss von Unternehmerinnen und Unternehmern unsere vielfältigen Expertisen und tun dies kollaborativ auch mit Kunden und Partnern”, so Marie-Lucie Linde, Gründungs- und Vorstandsmitglied der sustainable natives eG. „Zusammen mit der ESCP als Partner leisten wir unseren Beitrag, dass Entrepreneurship im Sinne der Nachhaltigkeit von jungen Studierenden gelernt, gedacht und gelebt wird. Wir glauben daran, dass Bildung und Befähigung für die nachhaltige Transformation ein zentraler Wirkhebel für eine lebendige Zukunft ist.”
Mentoring für Sustainability Entrepreneurship and Innovation Projekte und Business Development Projekte
sustainable natives bringen sich aktiv in die Organisation und den Ausbau des Mentoring-Netzwerks für den Masterstudiengang Sustainability Entrepreneurship and Innovation ein. Die Master-Studierenden profitieren mit Beginn des neuen Semesters vom Mentoring im Rahmen ihrer ersten Praxisprojekte sowie der sogenannten Business Development Projekte am Ende des Studiengangs. Ergänzend zum Mentoring unterstützen die sustainable natives bei Auswahl und Besetzung der Jury, die die Pitches für die Sustainability Entrepreneurship and Innovation Projekte bewertet und übernehmen die Moderation des Events.
Programmbeirat und Erweiterung der Community
Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit wird die gemeinsame Entwicklung eines Beirats für den Masterstudiengang in Sustainability Entrepreneurship and Innovation sein. Dieser soll die zukünftige Entwicklung des von Prof. Dr. Florian Lüdeke-Freund geleiteten Masterprogramms vor allem aus Praxissicht begleiten. Wichtiger Aspekt der Kooperation ist zudem der Berufseinstieg der Studierenden. Dafür werden in enger Zusammenarbeit mit dem Career Service der Hochschule Möglichkeiten ausgelotet, Pflichtpraktika oder erste Jobs bei den Partnerunternehmen anzubieten.
Campuses
Berlin, 05. Mai 2020. In dem heute veröffentlichten Hochschulranking vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) wird die ESCP Business School gleich in mehreren Kategorien in der Spitzengruppe gelistet. Bestnoten bekam der Bachelor in Management unter anderem in diesen Bereichen: allgemeine Studiensituation, interdisziplinäre Bezüge innerhalb des Lehrangebots, angemessene Teilnehmer(innen)zahlen innerhalb des Lehrangebots.
Über die internationale Ausrichtung des Lehrangebots, insbesondere im Hinblick auf fremdsprachige Module, waren die Studierenden äußerst zufrieden.
Für das CHE Ranking, das im zweijährigen Turnus veröffentlicht wird, werden die Studierenden gebeten, ihre Hochschule zu bewerten. Der Bachelor in Management wurde in diesem Jahr erstmalig für das CHE Ranking berücksichtigt.
„Der Bachelor in Management ist erstmalig im CHE Ranking gelistet und belegt gleich in allen Bereichen die Spitzengruppen“, sagt Prof. Dr. Andreas Kaplan, Rektor der ESCP Business School Berlin. „Für uns ein toller Erfolg. Wir haben mit dem Studienprogramm genau die Erwartung der Abiturienten getroffen, die nach einem Bachelorprogramm im Bereich der Wirtschaftswissenschaften suchen.“
Gute Noten gab es auch beim Thema Digitales. „Unsere Bachelorstudierenden waren von der Coronakrise besonders betroffen“, sagt Andreas Kaplan weiter. „Die Schließung der Universitäten fiel in ihre letzten Semesterwochen und in die Prüfungsphase. Bei der Umstellung auf Online-Lehre waren in hohem Maße Flexibilität und kreative Lösungen gefordert, um den Studierenden ihren Abschluss in der vorgegebenen Zeit zu ermöglichen.“
Statement von Andreas Kaplan: https://escp.eu/news/check-online-lehrbetrieb-nur-48-stunden
Erfahren Sie mehr über den Bachelor in Management hier: https://escpbachelorblog.com/
Das Hochschulranking vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) ist nach eigenen Angaben mit rund 120.000 befragten Studierenden und mehr als 300 untersuchten Universitäten und Fachhochschulen das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. Weitere Informationen und Ergebnisse unter: www.zeit.de/hochschulranking
Campuses
In jeder Krise steckt eine Chance: Während sich die staatlichen Hochschulen in Deutschland über eine Verschiebung des Sommersemesterstarts aufgrund der Corona-Pandemie Gedanken machten, musste die Wirtschaftshochschule ESCP „unter laufendem Rad“ die Umstellung des Lehrbetriebs von analog auf online bewerkstelligen. In Berlin hat das genau 48 Stunden gedauert. Das sind die Erfahrungen.
Die neue Zeitrechnung der ESCP Business School begann am 2. März. Mit der staatlich angeordneten vorsorglichen Schließung des Campus in Turin, einem von insgesamt fünf Standorten in ganz Europa, musste die Wirtschaftshochschule innerhalb kürzester Zeit den Lehrbetrieb neu ordnen. Der Grund: Der Semesterbetrieb ist anders organisiert als an den staatlichen Hochschulen. Die Studierenden schließen im April ihre Vorlesungen ab, haben Prüfungen und wechseln dann ins Praktikum. Der Ausbruch von Covid-19 hat die ESCP, die seit 1973 ein Multi-Campus-Modell lebt, mitten in der Vorlesungszeit erwischt.
Schnell war klar, dass wir unseren Lehrbetrieb umstrukturieren müssen, um die Abschlüsse der Studierenden nicht zu gefährden. Ebenso schnell wurden die Sorgen der jungen Leute sichtbar. In Berlin zählen wir derzeit knapp 1.000 Studierende aus rund 50 Ländern, darunter Indien, China, Frankreich, Island und der Elfenbeinküste. Wir mussten sicherstellen, dass sie vor den Reisebeschränkungen in ihre Heimatländer zurückkehren konnten. Gleichzeitig sollten weder der Semesterabschluss noch der Wiederbeginn im September gefährdet werden. Turin legte vor, Paris, London, Warschau und Berlin zogen je nach Maßgabe der nationalen Entwicklungen nach. In dieser Situation kamen der ESCP im Allgemeinen und dem Berliner Campus im Besonderen mehrere Umstände zugute, die zur Kultur der Hochschule gehören:
Der letzte Punkt war die größte Herausforderung. Jeder Einzelne musste wahrgenommen werden – mit seinen Fähigkeiten, seinen Ängsten, auch seinen Wünschen. Wir haben dafür abteilungsübergreifend zusammengearbeitet, die Professorinnen und Professoren aber auch individuell betreut, ihnen Mut gemacht, Fehler zuzulassen und einfach auszuprobieren. Menschlichkeit und Geduld gehören unbedingt dazu. Auch dafür sind wir hier gut aufgestellt mit einer eigenen Professur zu Fehlerkultur in Unternehmen. Und für besondere Situationen haben wir psychologische Betreuung organisiert. Inzwischen haben 199 Professorinnen und Professoren mehr als 600 Lehrveranstaltungen durchgeführt.
Sicher wird die aktuelle Pandemie dafür sorgen, dass die Digitalisierung in Deutschland und Europa beschleunigt wird. Wir betrachten die momentane Situation, die Ad-hoc-Umstellung auf einen Online-Campus, als ein Reallabor und sind davon überzeugt, dass in einem offenen Ökosystem die besten Potenziale gedeihen. Schon jetzt entwickeln unsere Dozentinnen und Dozenten Ideen, wie wir die gewonnenen Kompetenzen künftig einsetzen können, um unsere Multi-Campus-Struktur noch besser zu nutzen. Und auch das gehört zu einem Wissenschaftsbetrieb: Einige unserer Wissenschaftler beobachten und analysieren bereits mit großem Interesse, was bei uns passiert.
Zum Weiterlesen:
Andreas M. Kaplan, Michael Haenlein (2016), Higher education and the digital revolution: About MOOCs, SPOCs, social media, and the Cookie Monster
Yvette Mucharraz y Cano, Francesco Venuti (2020), Online Learning Can Still Be Social
Christophe Thibierge, CovidCampus #4: la première semaine d’enseignement en ligne (1/2) – le syndrome Dr. Jekyll
Campuses
Die ESCP Berlin beruft Matthias Mrożewski und Christoph Seckler als neue Junior-Professoren.
Seit Frühjahr 2019 unterrichten und forschen zwei neue Junior-Professoren an der Wirtschaftshochschule ESCP Berlin und verstärken das Team des Jean-Baptiste Say Instituts für Entrepreneurship: Dr. Matthias Mrożewski im Fachbereich International Entrepreneurship und Dr. Christoph Seckler im Bereich Entrepreneurial Strategy. Mit den neuen Professuren ergänzt die ESCP Berlin ihren Forschungsschwerpunkt Entrepreneurship und Innovation vor allem um die Themen Fehlermanagementkultur in Unternehmen und Internationales Gründungsgeschehen.
„Gerade im Zeitalter der Digitalisierung und insbesondere der Künstlichen Intelligenz benötigt Europa einen starken Unternehmergeist und wahre Innovationen“ sagt Prof. Dr. Andreas Kaplan, Rektor der ESCP Berlin. „Um dies zu schaffen brauchen wir eine positive Fehlermanagementkultur. Auch über den eigenen kulturellen Tellerrand hinauszublicken fördert Kreativität und Erfindungskraft. In diesem Sinne freue ich mich sehr, dass es uns gelungen ist, mit Matthias Mrożewski und Christoph Seckler zwei Experten zu diesen Themen für die ESCP Berlin zu gewinnen.“
Dr. Matthias Mrożewski: Internationales Unternehmertum
Dr. Matthias Mrożewski beschäftigt sich bereits viele Jahre mit Unternehmensgründung und -führung im internationalen Kontext. Seine Schwerpunkte: unternehmerische Entscheidungsfindung in Abhängigkeit von wirtschaftlichen, institutionellen sowie kulturellen Kontextfaktoren. Zuletzt publizierte der 36-jährige Ökonom dazu, wie die Wirtschaft und Kultur eines Landes die Gründungs- und Innovationsaktivitäten beeinflussen. Gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern bieten noch unerschlossene Märkte für Start-ups zahlreiche Möglichkeiten – insbesondere, wenn Gründerinnen und Gründer bestehende Geschäftsideen aufgreifen. Imitation statt Innovation lautet hier das erfolgsversprechende Gründungskonzept. Dieses Prinzip ist auch in einzelnen Branchen in Deutschland sinnvoll: Im IT-Bereich oder bei Finanzdienstleistungen etwa hinken die Unternehmen hierzulande hinterher. Aufzuholen heißt dementsprechend zunächst, Ideen aus anderen Ländern aufzugreifen und weiterzuentwickeln anstatt mit neuen Ideen zu trumpfen. Das verspricht Erfolg für das Unternehmen und bringt auch Wirtschaft und technische Entwicklung voran.
In einem weiteren Kontext interessiert sich Mrożewski für den Zusammenhang von kulturellem Hintergrund und Gründungen. Der gebürtige Pole erforscht, inwiefern ein Migrationshintergrund die Entscheidung beeinflusst, erfolgreich ein Unternehmen zu gründen.
„Auch die Studierenden an der ESCP Berlin kommen aus verschiedenen Ländern und lernen unterschiedliche kulturelle Strukturen und Perspektiven kennen. Daraus ergibt sich automatisch ein Wissensvorsprung gegenüber anderen Studierenden. Wenn sie diesen nutzen, profitieren sie von ihrer Internationalität und haben einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Kommilitonen ohne interkulturelle Erfahrung“, sagt Mrożewski. An der ESCP Berlin lehrt Mrożewski Entrepreneurship in verschiedenen Studiengängen, etwa im Bachelor in Management, im Master of Entrepreneurship and Sustainable Innovation oder im Master in International Sales Management sowie in der Entrepreneurship-Vertiefung „Option E“ im Rahmen des Master in Management.
Vor seinem Ruf an die private Wirtschaftshochschule war Mrożewski als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovationsmanagement der Technischen Universität Berlin tätig, wo er 2015 erfolgreich promovierte. Forschungs- und Studienaufenthalte führten ihn nach Manchester, Oxford, St. Gallen und Warschau.
Weiterführende Informationen zu Matthias Mrożewski finden Sie auf der Lehrstuhlseite.
Dr. Christoph Seckler: Fehlermanagementkultur in Unternehmen
Wie gehen Menschen, Teams und Organisationen mit Unvorhergesehenem und Unsicherheiten um – und wie können sie aus Fehlern lernen? Diese Fragen beschäftigen Dr. Christoph Seckler seit mehr als einem Jahrzehnt. An der Schnittstelle von Managementstrategie und Entrepreneurship forscht er mit dem Ziel, einen Mehrwert für die reale Businesswelt zu schaffen. Nachdem er sich in den vergangenen Jahren mit Fehlermanagement in Beratungsunternehmen befasste, lenkt er nun seinen Forschungsschwerpunkt auf Entrepreneurship. Zum einen gehört zum Gründen immer auch ein gewisses Risiko des Scheiterns dazu, so Seckler. Zum anderen seien Fehler wichtiges Feedback für den eigenen Lern- und Entwicklungsprozess. Dabei seien neben dem kognitiven Umgang mit Fehlern auch emotionale Faktoren und Motivation zu berücksichtigen.
An der ESCP Berlin wird sich Seckler verstärkt einem relativ neuen Forschungsfeld widmen, den sogenannten Entrepreneurial Ecosystems. Ein „Ecosystem“ beschreibt eine Community von Start-ups in einer Region. Seckler fokussiert sich auf Gründungshotspots im Bereich Deep Tech, etwa Start-ups für Robotik oder Künstliche Intelligenz. Er vergleicht die Gründungskultur und Netzwerkstrukturen in europäischen Hauptstädten, zum Beispiel in Berlin, Paris, London und Madrid, und geht der Frage auf den Grund: Wie sehen die „Ecosystems“ aus und warum sind manche erfolgreicher als andere? „Die Akteurinnen und Akteure sind Konkurrenten, aber zugleich kooperieren sie miteinander, generieren Wissen und tauschen sich in Netzwerken aus. Je mehr wir über erfolgreiche Ecosystems wissen, desto erfolgreicher kann Europa im internationalen Deep-Tech-Markt sein“, erklärt der Junior-Professor.
Seckler unterrichtet in verschiedenen Studiengängen, etwa dem Entrepreneurship-Modul im MBA, dem Inkubator-Programm des Master of Entrepreneurship and Sustainable Innovation sowie im Acceleration-Programm „U-School | Unternehmerschule“ für Führungskräfte und Innovationsmanager, die ihre Geschäftsidee oder ihr Familienunternehmen weiterentwickeln möchten. Bis zu seinem Ruf an die ESCP Berlin war Seckler an der Leuphana Universität Lüneburg im Institut für Management und Organisation tätig, wo er 2014 promovierte. Forschungsaufenthalte führten ihn nach Oxford, Brisbane und Singapur.
Weiterführende Informationen zu Christoph Seckler finden Sie auf seiner Lehrstuhlseite.
Diese Pressemitteilung finden Sie auch hier.
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